Freitag, 28. August 2015

Die Linke: Verdienst-Untergrenze für Solo-Selbständige




Katja Kipping hat offenbar erkannt, dass sogenannte Selbständigkeit ein Hebel sein kann, um den Mindestlohn auszuhebeln.
Sie möchte, dass der Mindestlohn auch für Solo-Selbständige nicht unterschritten werden darf.

Die Zwangsselbständigen, z.B. in Integrationskursen möchten mehr:

Sie sagen: Dauerarbeit braucht Dauerarbeitsplätze!
Sie warten auf anständige Arbeitsverträge anstelle der Honorarverträge.
Hier, und in immer mehr Fällen ist die sog. Selbständigkeit nur ein Trick der Arbeitgeber, um Sozialkosten auf die Beschäftigten abzuwälzen und ihnen obendrein Arbeitnehmerrechte zu verweigern.

Katja Kipping fordert Mindest-Honorar für Solo-Selbständige

Eine wichtige und längst überfällige Initiative!
Vergessen wurde dabei allerdings, dass viele Solo-Selbständige unfreiwillig selbständig sind.
Das gilt insbesondere für viele der von der Frankfurter Rundschau genannten Honorarlehrer in der Weiterbildung.
Für sie wäre das Recht auf Festeinstellung sicher besser, als ein Mindest-Honorar.